Gedanken vom Forum|Gemeinde|Innovation

Vom 4.-6.5.2006 in Romanshorn fand der fgi-Kongress mit Alan Hirsch, Florian Bärtsch, Andrew Jones, Peter Aschoff, Andrea Xandry, Oliver Schippers, usw. statt. Hier einige "gleanings":

  • Gemeinde soll "missional, inkarnational" sein – hinausgehend und möglichst Jesus-ähnlich. Andere Aspekte sind: Apostolisch, Jesus-Nachfolger machen (disciple-making aber eben nicht "Jünger machen" – vs), Organisch, "Communitas (enge durch gemeinsam erlebtes Leiden entstandene Gemeinschaft) statt Community (passives Beisammensein)": read the book!
  • Damit eine Gemeinde die aktuelle Gesellschaft erreicht, muss sie multiplikativ und nicht additiv wachsen; dafür soll das Gemeindeleben sehr einfach sein, flexibel, den aktuellen Bedürfnissen angepasst, gabengemäss, vernetzt, beziehungsorientiert, erlebnisorientiert, ganzheitlich, "draussen", dienend, umweltfreundlich, geschlechterneutral, nicht hierarchisch, wenig Struktur.
  • Gemeinde muss sehr einfach sein (jeder muss das Gefühl bekommen: das kann ich auch), Nachfolge aber schwer, herausfordernd
  • Wir sind berufen zu geben, nicht empfangen; Gemeinde soll eine sich schenkende Familie in einer Konsumgesellschaft sein
  • Erlebnislernen: durch praktisches Tun Erfahrung gewinnen (statt sitzen und zuhören)
  • Viele sucherorientierte neue Gemeinden ändern ausschliesslich die Formen, ohne wirkliches Umdenken, zurück zu NT-Prinzipien; sie sind "pigs with lipstick"!
  • "Eine Störung im Gottesdienst ist etwas Gutes!"
  • "Einfache Gemeinden wachsen nicht, sie multiplizieren!"

One comment

  1. Folgende Aussagen habe ich mir zu den Referaten noch notiert:

    – Wir sollen Jünger machen und Jesus macht daraus die Gemeinde. Wir leben heute oft: Wir machen die Gemeinde, Jesus soll die Jünger schicken….
    – Je mehr Dienstleistungen die Gemeinde hat, umso grösser wird die Konsumation. Und Konsumation ist die grösste Antireligion…

    Und diese Aussage von Alan Hirsch ist nicht so direkt mit deinen Themen verbunden, fand ich aber sehr interessant:

    – Präsident Bush hat Macht, Mutter Theresa hatte Autorität.
    Das zweite ist doch erstrebenswert.

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