Liars and Outliers [Kindle Edition] by Bruce Schneier

It took a while, but I’ve finished it now.

I was a bit previous in my earlier judgement. Schneier has realized there are moral aspects to the question of trust.

Nevertheless, I’m still rather disappointed in the book. There are a few penetrating insights and provocative assertions:

  • Defectors are endemic to all complex systems (p. 32)
  • Perhaps Mother Teresa wasn’t really altruistic; she expected her reward in Heaven (p. 34)
  • We have the ability to decide whether to be prosocial or not, and most of us, most of the time, decide positively (p. 35)
  • But while our cultures evolved, our brains did not. (p. 41) – Who says?
  • all of these are vestigial remnants of prehistoric kin recognition mechanisms (p. 92) – It’s amazing what one has to believe if one has no God!
  • Investment managers who sold the toxic securities were the ones who got the big bonuses (p. 172)
  • bad products drive out good products (p. 184)
  • society needs more security, to further reduce the amount of defection, in order to keep the potential damage constant (p. 189)

But it could all have been said much more briefly. What all the tediously repetitive arguments and societal dilemma tables come down to, is that ‘natural’ mechanisms for ensuring trust in a community don’t scale adequately to the present globally networked world. Four societal pressure systems are needed: moral, reputational, institutional, and security systems. And the ‘defectors’  – who have a certain valid raison d’être, since they are the ones who challenge traditions and thus facilitate progress – will always try and usually succeed to outwit those who implement the institutional structures and security systems.

There’s no real conclusion. And, coming from a widely acclaimed ICT security specialist, there’s precious little mention of technological approaches or solutions.

Impulse aus OccupyParadeplatz

Die konkreten Vorschläge, die ich bei der Kundgebung OccupyParadeplatz gehört habe und mich am Meisten beeindruckten, sind folgende:

  • ++ Einführung einer Transaktionssteuer für die massiven ‘virtuellen’ Finanzgeschäften: eine neue Einnahmequelle für den Staat, aber – noch wichtiger – eine Hürde für die Spekulanten
  • ++ Abschaffung des Bankgeheimnisses: Warum sollen unsere Banken vom schmutzigen ausländischen Geld profitieren? Und warum ermöglichen wir es den fremden Despoten und Megareichen, ihren Staaten die Auszahlung der dringendst nötigen Steuern zu umgehen?
  • + Abschaffung der Pauschalbesteuerung ausländischer Millionaire: Warum sollen sie so viel weniger Steuern bezahlen als wir?
  • + Auslagerung von Investment Banking und Hedge Funds aus den normalen Bankleistungen, damit die Kleinbürger nicht für die grossen Bankpleiten bürgen müssen
  • + Geldschöpfung aussschliesslich durch die SNB, statt dass Banken fiktives Geld in Umlauf bringen dürfen.

Andere finde ich etwas zu idealistisch oder nicht rightig, z.B.:

  • Börsen abschaffen
  • Bedingungsloses Grundeinkommen für alle
  • Abschaffung von Zinsen und Krediten
  • Verstaatlichung der Banken

Wollen wir Bombenanschläge in Schweizer Botschaften?

Die Minaretten-Initiative – egal was das Ergebnis der Abstimmung sein wird – ist eine Provokation für die fundamentalistischen Islamisten dieser Welt.  Ich befürchte gewalttätige Reaktionen gegen die Schweiz, wie damals gegen die Dänen nach den Mohammed-Karikaturen. Besser wir hätten dem Anstoss der SEA für einen runden Tisch zwischen Christen und Muslimen gefolgt. Jetzt ist es zu spät. Schade.

Was macht die Bank mit unserem Geld?

Lets make money

Der Film “Let’s make money!” von Erwin Wagenhofer zeigt auf die krassen Gegensätze zwischen stolzen erfolgreichen westlichen Investoren und den einfachen überlebenswilligen ArbeiterInnen von dessen Armut wir alle profitieren.

Unter die Haut geht es mir, wenn meine Heimat beschrieben wird als “A perfect place for people who want to hide money.”

Zur Zeit läuft er noch im Arthouse Movie 1 in Zürich

Wir Schweizer haben Sorgen!

Anleitung zur Benutzung von Robidog–Behältern. Robidog ist ein Behälter für die Abgabe von speziellen Säcken und für die Aufnahme von Hundeexkrementen. Der Forstbetrieb xxx kontrolliert die Robidog zwei Mal pro Woche. In letzter Zeit sind vermehrt Störungen in der Handhabung mit Robidog–Säcken aufgetreten. Wichtig: Ziehen Sie den Sack mit beiden Händen nach unten, bis sich die Nahtstelle (Perforation) des folgenden Sacks Read more

Päpstliche Prioritäten

Pope Benedict XVI described the current financial crisis as proof that the pursuit of money and success is pointless. “Only the word of God endures,” he told the synod.

Hat nicht schon einer einmal etwas ähnliches suggeriert: Was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er aber dabei sich selbst verliert oder Schaden nimmt?