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Wie denkt man eigentlich, wenn man ‘hebräisch’ denkt?

Dr. Wolfgang J. Bittner erklärt, was es bedeutet, ‘hebräisch’ zu denken – in Geschichten statt durch Begriffe. Hier ein Auszug aus seiner These.

‘Wir sind bei einem der wesentlichen Aspekte dessen, was man hebräisches Denken, hebräische Wirklichkeitsauffassung nennen kann. Über einen Begriff kann ich nachdenken. Das hebräische Denken ist interessiert an den Vorgängen, die man betrachten kann. Im Musical Anatevka, das auf die jiddische Dichtung von Tewje dem Milchmann (Scholem Alejchem) zurück geht, taucht der Begriff Liebe auf.

Das Buch der Mitte von Vishal Mangalwadi

Das Buch der Mitte: Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur, von Vishal Mangalwadi, ist eine mutige Analyse des starken Einflusses der christlichen Bibel auf die Entwicklung der westlichen Welt.

Mangalwadi ist ein äußerst gebildeter und überzeugender Wissenschaftler. Er verbindet sein akademisches Studium mit politischem und sozialem Handel, so weit dass es für ihn selbst und seine Familie lebensgefährlich wurde. Durch seine vielen Bücher und seine Vorträge in aller Welt versucht er, die Augen einer Welt zu öffnen, die ihr geistliches Erbe zu vergessen scheint.

Dieses Buch ist eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen und philosophischen Aussagen. Der Autor beschäftigt sich mit den Lehren einflussreicher Denker und Künstler aller Zeiten (Buddha, Augustinus, Thomas von Aquin, Thomas à Kempis, Francis Bacon, Desiderius Erasmus, Martin Luther, John Knox, Jonathan Edwards, John Wesley, Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich Nietzsche, Albert Camus, Jean Paul Sartre, JRR Tolkien, Kurt Cobain usw.) Er bezieht sich auch auf bedeutende historische Dokumente (der Koran, die Magna Carta, die Geneva Bible, die “Trilogie der Freiheit” der Hugenotten usw.) Und er zitiert spezifische Beispiele aus seinem eigenen Heimatland Indien sowie aus Europa und Nordamerika.

Die Steinflut, von Franz Hohler

9783442742691xlDie Geschichte von Noahs Arche fasziniert die siebenjährige Katharina. Schade, dass sie in der Sonntagsschule nur den ersten Teil davon hört, bevor sie mit ihrem kleinen Bruder zur Oma auf dem Hügel geschickt wird, bis ihr neues Bruderlein oder Schwesterlein das Licht der Welt erblickt.

Katharina ist ein helles aber etwas zurückgezogenes Mädchen, das eher über mysteriöse Geheimnisse nachdenkt – Wie werden Babys gemacht? Wie ist es möglich, an Kropf zu sterben? – anstatt Blindekuh mit den anderen Schulkindern zu spielen. …

Tanausú: König der Guanchen von Harald Braem

Wir tauchen in eine bislang unbekannte Welt des Mittelalters hinein, die Kultur der Guanchen der Kanarischen Inseln, die grösstenteils von der Aussenwelt abgeschnitten existieren, weder Metall noch Papier kennen, jedoch einen eigenen Glauben, eine fortgeschrittene Ethik und eine raffinierte Heilkunde besitzen. Zwei Fäden leiten uns durch die Geschehnisse: Eine herzliche Liebesgeschichte zwischen Bencomo und Ica, und der spannende Zusammenprall zweier Zivilisationen, als die Spanier sich verpflichtet fühlen, die Insel La Palma zu erobern und die Einheimischen zum christlichen Glauben zu bekehren. …

Der “ideale” Gottesdienst?

Einige Gedankenanstösse als Diskussionsgrundlage

Abklärung der Bedürfnisse

  • Tradition vs. Innovation
  • Lehre vs. Evangelisation
  • Musikstil + Liedergut
  • Technische Unterstützung
  • Dekor
  • Verschiedene Arten, zB Gäste-GD (Open-air? Neutraler Raum?), Kinder-GD, liturgischer GD
  • ‘Professionell’ vs. breite Beteiligung
  • Zeitpunkt + Dauer
  • Altersgemischte oder zielgruppenoriente GDs, zB Samstag oder Sonntag Abend für Junge, Alleinstehende?
  • Parallel laufendes Kinderprogramm
  • Gemeinschaft bei Kaffee/Mahlzeit/Spiel
  • Einzelgebet/Seelsorge/Praktische Hilfe
  • Hindernisse, zB zu laut, zu lang, zu unruhig, zu weltfremd, zu weltlich, nicht authentisch, zu viele Leute, zu klein

Holzspalten hält jung!

Oder: Ein Tag eines Sommereinsatzes in Moldawien

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Holzspalten hält jung!

Schleichend zwischen den schlafenden Mitstreitern zum Eingang, schlüpfe ich in die Sandalen hinein und geniesse die frische Luft des überwachsenen Gartens. In der hintersten Ecke des uns zur Verfügung gestellten Hauses steht das mit Pappkarton und Spinnennetzen verzierte Plumpsklo. …

Impulse aus OccupyParadeplatz

Die konkreten Vorschläge, die ich bei der Kundgebung OccupyParadeplatz gehört habe und mich am Meisten beeindruckten, sind folgende:

  • ++ Einführung einer Transaktionssteuer für die massiven ‘virtuellen’ Finanzgeschäften: eine neue Einnahmequelle für den Staat, aber – noch wichtiger – eine Hürde für die Spekulanten
  • ++ Abschaffung des Bankgeheimnisses: Warum sollen unsere Banken vom schmutzigen ausländischen Geld profitieren? Und warum ermöglichen wir es den fremden Despoten und Megareichen, ihren Staaten die Auszahlung der dringendst nötigen Steuern zu umgehen?
  • + Abschaffung der Pauschalbesteuerung ausländischer Millionaire: Warum sollen sie so viel weniger Steuern bezahlen als wir?
  • + Auslagerung von Investment Banking und Hedge Funds aus den normalen Bankleistungen, damit die Kleinbürger nicht für die grossen Bankpleiten bürgen müssen
  • + Geldschöpfung aussschliesslich durch die SNB, statt dass Banken fiktives Geld in Umlauf bringen dürfen.

Andere finde ich etwas zu idealistisch oder nicht rightig, z.B.:

  • Börsen abschaffen
  • Bedingungsloses Grundeinkommen für alle
  • Abschaffung von Zinsen und Krediten
  • Verstaatlichung der Banken

Was sind denn diese Kirchen… noch? von Heinzpeter Hempelmann

Heinzpeter Hempelmann versteht den philosophischen Wandel von der Moderne zur Postmoderne sehr gut. Gründlich analysiert er die jeweiligen Annahmen, Auswirkungen, und Streitpunkte. Der Untertitel “Christlicher Wahrheitsanspruch vor den Provokationen der Postmoderne” macht aber klar, dass es ihm um mehr als reine Analyse geht. Die Postmoderne stellt die christliche Sicht der Dinge in Frage, und er will sie plausibel verteidigen, was sehr schwierig ist in einer Welt, die die Idee von Wahrheit und den Wert rationales Denkens verworfen hat. …

Warum Christ sein Sinn macht, von Tom Wright

Warum Christ sein Sinn machtRezension

Das Buch zeigt eine frische Sicht des christlichen Glaubens auf, sehr auf Jesus zentriert aber auch mit einer Betonung die Wiedererstellung dieser physikalischen Welt, angefangen mit der Auferstehung Jesu. Das alles hat praktische Auswirkungen hier und jetzt für die Nachfolger Jesu, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen und sich für Gerechtigkeit, eine gesunde Gesellschaft und Kunst in allen Formen einsetzen sollen, und nicht nur für eine schleierhafte zukünftige geistliche Existenz nach dem Tod.

Hauptpunkte

Echos einer Stimme

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